Hersteller |
Sekonic
Corporation / Japan |
Typ |
Sekonic
LiteMaster Pro L-478D |
Messtyp |
SbC-Belichtungsmesser |
| Baujahr |
09.2012
- |
Messart |
Lichtmessung |
Empfindlichkeit |
ISO
3 - 409.600 + ISO 850 |
Blende/Zeit |
f
0,5 - 161,2 /30 min - 1/64.000" |
| Blitzmodus | Kabellos,
mit Kabel (PC), Mehrfacher kumulativer Blitz |
Bildraten
und Verschlusswinkel |
1 f/s bis 1.000 f/s / 1 Grad bis 358 |
| Lichtwerte | LW -2 - +22,9 |
| LW-Reichweite | LW -27,9 - +55,8 |
| Messwinkel | Objektmessung
- nur mit extra 5° Sucher Lichtmessung - 180° |
| Lux-Werte | 0,63 lx bis 2.000.000 lx |
| Bedienung | 2,7-Zoll-Farb-Touchscreen-LCD |
| Zubehör | Sekonic 5° Sucher für Objektmessung |
Der Sekonic
LiteMaster Pro L-478D ist seit 2026 mein Hauptmessgerät für die
Belichtungsmessung. Er ist neben dem Gossen
Lunasix 3 schwarz bei mir im ständigen Einsatz, besonders
im Bereich Studio und Makro-Aufnahmen. Der Sekonic LiteMaster Pro L-478D
folgt auf den 35 Jahre lang von mit benutzten Gossen
Profisix, der leider im Januar 2026 seine Arbeit eingestellt
hat.
Sekonic geht bei der Belichtungsmessung einen anderen Weg und ist berühmt
für seine Belichtungsmesser an allen große Filmsets. Während
wir in Deutschland normalerweise eine Objektmessung (also das reflektierende
Licht messen), wird in Amerika und beim Film eine Lichtmessung vorgenommen.
Hierbei wird das Licht (Auflicht) welches zum Objekt kommt gemessen., dadurch
hat man keine Verfälschung der Ergebnisse durch starke Kontraste oder
Farben seitens des Motives. Auch dieser professionelle Belichtungsmesser
beitet dem Nutzer nur die Lichtmessung an, er hat hierfür eine große
Lumisphere, die um 270° schwenkbar ist. Diese Lumisphere besitzt zwei
Stellungen, einmal für die Messung an dreidimensionalen Objekten, wird
sie eingedreht, dann dient sie zur Messung von flächigen Objekten.
Zu sehen im dritten Bild auf der linke Seite.
Der
LiteMaster Pro Sekonic L-478D ist ein sehr leichter und kompakter Belichtungsmesser,
der einen Bruch mit allen bisherigen Gewohnheiten vollzieht. Er ist geeignet
für alle Arten der Filmproduktion, so können an diesem Messgerät
alle möglichen Bildraten und Verschlusswinkel für professionellen
Filmkameras eingegeben werden. Auch die Videografie wird im HDSLR Bereich
komplett mit abgedeckt, so gibt es hier auch die Canon eigene Empfindlichtkeit
von ISO 850.
Der Fotobereich bietet alle Möglichkeiten im Bereich Lichtmessung,
für Aufnahmen mit Umgebungs- und Blitzlicht. Die klassische Objektmessung
ist bei diesem Belichtungsmesser nicht so vorgesehen, um eine Objektmessung
vornehmen zu können, wird ein spezieller 5° Sucher benötigt.
Mit diesem Sucher können dann gezielt die entsprechenden Bereiche ausgemessen
werden, um den Kontrast im Bild steuern zu können. Um die richtige
Belichtung aus diesen Messungen zu erhalten, können 9 Messwerte gespeichert
werden, auf Knopfdruck wird der korrekte Mittelwert vom Belichtugsmesser
berechnet und angezeigt.
Für die Blitzmessung hat der Sekonic ein PC-Buchse und dazu die Blitzauslösung
per Funk. Für die Steuerung von mehreren Blitzgeräten in einem
Studio, gibt es aber den Sekonic L_478DR, über den sich auch die Lichtmengen
der Blitze steuern lassen. Das kann der hier gezeigt Belichtungsmesser nicht,
da ich auch keine Blitzanlage habe, ist diese Funktion für mich auch
uninteressant.
Schön an diesem Belichtungsmesser ist hier auch die integrierte Funktion
der Beleuchtungsstärke -und Leuchtdichtemessung, so kann man perfekt
die Lichtkörper ausmessen und entsprechend ausrichten. Für diese
Messung muss die Lumisphere eingedreht werden und das Gerät paralel
zum Leuchtkörper gehalten werden.
Im zweiten Bild links kann man das gute aud aufgeräumte Display der
Sekonic sehen. Für mich wichtig, ist auch die ständige Anzeige
des Lichtwertes. Da ich mit diesem Wert immer gearbeitet habe, ist es schön,
dass man diesen konstant einblenden kann.
Das dritte Bild links zeigt oben die herusgedrehte Lumisphere, zur Messung
von dreidimensionale Objekte. Darunter ist die Lumisphere eingedreht zum
Messen von flächigen Objekten, wie Bildern. Auch wird diese Stellung
bei den Messungen der Lichtintensität im Lux Bereich genutzt.
Das Bild rechts oben zeigt das Deckblatt der deutschen Bedienungsanleitung.
©
Text und Bilder von Dirk Böhling
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