| Hersteller | JOBO International GmbH, Gummersbach |
| Typ | Jobo 1510 Entwicklungstank |
| Baujahr | 1980 - noch aktuell |
| Filmsorte und Menge | 4
x 110 2 x 126 1 x 135 |
| Füllmenge | 250 / 140 ml |
| Entwicklungsart | Kippentwicklung, umbaubar auf Rotationsbetrieb |
Ein Entwicklungstank
wird zur Entwicklung von Negativ- und Diafilmen im Heimlabor genutzt. Es
handlet sich dabei um eine licht- und flüssigkeitsdichte Kunststoffdose
in welcher eine Halterung für die belichteten Filme ist. Oben im Deckel
ist eine verließbare Öffnung zum Einfüllen und Ausgießen
der Flüssigkeiten. Zum Entwickeln eines Filmes wird der Tank geöffnet
und die Spule heraus genommen. Im Dunklen wird nun der belichtete Film aus
der Patrone oder Kassette geholt und in die Tankspirale eingespult. Dann
wird der Entwicklungstank verschlossen und mit der korrekten Menge Entwicklerflüssigkeit
befüllt. Die Entwicklungsuhr wird gestartet und nun kippt man den Tank
entsprechend den Herstellerweisungen hin und her bis die Zeit um ist. Die
Entwicklerflüssigkeit
wird nun wieder zurück in die Vorratsflasche
gegossen und der Film in der Dose durch fließendes Wasser
einige Minuten lang gewässert. Nach Abschluß wird das Wasser
aus der Dose ausgegossen und es wird das Fixierbad
eingegossen. Auch hier wird die Chemikalie wieder durch Kippbewegungen
gleichmäßig verteilt und nach Ablauf der Zeit wieder zurück
in die Vorratsflasche
gegossen. Nun folgt eine ausreichende Schlusswässerung. Nach
dieser Wässerung wird der fertige Film aus dem Tank und seiner Spule
entnommen und mit Hilfe von Filmklammern
zum Trocknen aufgehängt. Der Tank besitzt eine Öffnung
für die Jobo
3350 Filmschnellwascher Cascade mit der ein besonders schnelles
und gründliches Wäsern möglich ist.
Dieser sehr praktische Entwicklungstank ist in meinem Labor im ganz normalen
Gebrauch.
Hier zu sehen ist der kleinste Entwicklungstank vom Spezialisten Jobo mit
der Bezeichnung 1510. Dieser Tank wird schon ewig lange hergestellt und
ist immer noch im Programm. Er kann durch ein modulares System an wachsende
Aufgaben angepasst werden und auch mit Hilfe eines Magneten, oder Zahnkranzes
auf Rotationsentwicklung umgerüstet werden. Wenn Sie mit der Maus über
das Bild links oben fahren, können Sie den geöffneten Tank mit
eingespultem Film sehen. Im Bild rechts sehen Sie das Deckblatt der original
Bedienungsanleitung.
©
Text und Bilder von Dirk Böhling
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