Hersteller |
Gossen
Foto- und Lichtmeßtechnik GmbH |
Typ |
Gossen
Sixtomat x3 (Vers. J / 27 DIN) |
Messtyp |
Selen-Belichtungsmesser |
Baujahr |
1954
- 1955 |
Messart |
Licht-
und Objektmessung zusätzlich auf der Unterseite Color Finder |
Empfindlichkeit |
DIN
9 - 327° / ASA 6 - 400 |
Cine
Gangzahl |
8
- 64 B/sec / Tabelle auf der Unterseite |
Blende/Zeit |
f/1,4
- 22 / 4 Min - 1/1000" |
Farbtemperatur |
Color
Finders 2600 - 10.000 Kelvin |
| Lichtwerte | +1 - +19 |
Seriennummer |
J181407 |
Im Jahre
1950 brachte die Firma Gossen mit dem Sixtomat eine neue Generation von
Belichtungsmessern in den Handel. Es war eine der erfolgreichsten Baureihen
überhaupt und kam passend zu Einführung des Farbfilmes auf den
Markt. Der immer beliebter werdende Farbfilm benötigte eine genauere
Belichtung, das einfache Schätzen der Belichtungswerte brachte keine
guten Ergebnisse mehr. So gehörte in den 1950/60'er Jahre zur Grundausstattung
eines Fotografen unbedingt ein Belichtungsmesser, da diese nur sehr selten
in der Kamera eingebaut war. 1954 kam mit dem Gossen Sixtomat x3
(Version J) das Top Modell auf den Markt, das äußere
Kennzeichen ist das elfenbein farbene Gehäuse mit goldfarbenen Metallbeschlägen.
Neben der Licht- und Objektmessung, bietet dieser Belichtungsmesser auch
die Möglichkeit der Farbtemperatur Messung - x3 =
drei Messbereiche. Für die Lichtmessung wird wie beim Gossen
Sixtomat (Version J) das Diffusorrollo bis zu den beiden roten
Markierungen geschlossen. Neu ist hier auch das Messwerk, es deckt den kompletten
Bereich ohne Umschalten ab. Auch wurde die Skala komplett neu gestaltet
und dadurch noch Nutzerfreundlicher. Für Nutzer von Filmkameras, stehen
die Cine Zahlen im Deckel des Color
Finders. Dieses zusätzliche Messwerk ist auf der Unterseite
des Gerätes angebracht, nach Aufklappen des Deckels zeigen rote Farbstreifen
die Farbtemperatur zuverlässig und einfach an. Dieses diente dazu Farbstiche
im Farbfilm vermeiden zu können, durch Messen und Einsetzen eines passenden
Korrekturfilters. Bei den Geräten mit Seriennummer "J" ist
der Deckel des Color
Finders noch einfarbig, mit geschwungener Schrift ausgeführt.
Bei dem Gossen
Sixtomat x3 ist der Deckel dagegen in Rot/Blau. Dieser Belichtungsmesser
hier hat 9 goldfarbene Stäbe in seinem Rollo integriert, anders als
der Gossen
Sixtomat x3 (Vers. J / 33 DIN).
Es tauchen auch immer wieder Geräte dieser Baureihe auf, die den erweiterten
Empfindlichkeitsbereich des Gossen
Sixtomat x3 bis auf 33 DIN haben. Zu sehen beim Gossen
Sixtomat x3 (Vers. J / 33 DIN).
Im zweiten Bild links sehen sie das Einstellrad mit dem normalen Empfindlichkeitsbereich
bis 27 DIN.
Das dritte Bild links zeigt die Rückseite des Gerätes, mit dem
integrierten Color
Finders.
Ganz unten links der Belichtungsmesser mit seiner goldfarbigen Kette in
seiner Aufbewahrungsschachtel.
Gossen Sixtomat
Geräte hier im Museum:
Gossen
Sixtomat (Version 1)
Gossen
Sixtomat (Version
Gossen
Sixtomat (Version J)
Gossen Sixtomat x3 (Vers. J / 27 DIN)
Gossen
Sixtomat x3 (Vers. J / 33 DIN)
Gossen
Sixtomat x3
©
Text und Bilder von Dirk Böhling
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